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16.08.10

Fast 40 Millionen für regenerative Energien

EWR zahlte 2009 „EEG-Umlage“ für 3.500 Anlagen

Die EWR Netz GmbH hat für das Jahr 2009 über 39 Millionen Euro an Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) gezahlt. Mit der eingespeisten regenerativen Strommenge von etwa 214 Millionen Kilowattstunden aus insgesamt etwa 3.500 Anlagen können rechnerisch über 55.000 Haushalte versorgt werden.

Den größten Beitrag zur eingespeisten Strommenge lieferte die Windkraft. Knapp 100 Anlagen stellen mehr als die Hälfte der Kilowattstunden. Im Vergleich dazu lieferten 3.300 Fotovoltaikanlagen nur rund ein Fünftel der Gesamtmenge. „Für die Sonnenenergie wird jedoch der weitaus überwiegende Teil der Einspeisevergütungen gezahlt“, erklärt EWR Netz-Geschäftsführer Johannes Krämer.

Die Mehrkosten des Stroms aus regenerativen Anlagen zahlen nach dem EEG alle Stromverbraucher in Deutschland mit einem bundesweit einheitlichen Zuschlag. „Dies wird unter dem Stichwort EEG auch auf der Stromrechnung ausgewiesen“, erklärt Krämer. Durch das zunehmende Stromaufkommen aus regenerativen Anlagen werde diese Abgabe voraussichtlich weiter steigen, vermutet der EWR-Fachmann: „Seit Januar haben wir wieder zirka 1.000 neue Fotovoltaikanlagen ans Netz angeschlossen.“

Die immer höhere Zahl von Windkraft- oder Fotovoltaikanlagen stellen die Netzbetreiber vor große Herausforderungen. „Durch die zahlreichen Erzeugungsanlagen haben wir sehr viel Know-how aufgebaut und konnten bisher in der Regel alle Anlagen problemlos an unser Netz anschließen“, sagt Krämer. Künftig müssten die Netze dafür immer besser ausgebaut und – durch neue Kommunikationstechniken – intelligenter gesteuert werden.

Mit intelligenten Netzen sei es möglich, die Stromflüsse besser zu steuern oder auch zu speichern. „Unter dem Thema ‚Smart Grids’ beschäftigen sich die Stromnetzbetreiber intensiv mit diesen Themen“, ergänzt Krämer, der auch Vorsitzender des Lenkungsausschusses Netze im Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz ist.

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