Nachhaltigkeit & Klimaschutz

Unsere Verantwortung

Nachhaltigkeit bei EWR

Die Energiewende ist mehr als der Ausbau erneuerbarer Energien. Sie umfasst den Schutz von Klima und natürlichen Lebensgrundlagen ebenso wie den Umbau von Infrastruktur und die Entwicklung zukunftsfähiger Regionen. Als regionales Energieunternehmen beschäftigen wir uns deshalb mit Themen wie Treibhausgasemissionen, Dekarbonisierung, Biodiversität und nachhaltiger Flächenentwicklung.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über unser Klimaziel 2045, unsere jährlich veröffentlichte Treibhausgasbilanz seit 2019, den von TÜV Nord geprüften Transformationspfad sowie Maßnahmen zur Förderung biologischer Vielfalt an mittlerweile acht Standorten.

Strategie, Klimaschutz und Ökologie im Überblick.

Unser Verständnis von Nachhaltigkeit

Closeup-Gruppe, Geschäftsleute sprechen über ESG-Strategien, Risikomanagement-Workshop-Abend, SDGs, globale Erwärmung, grüne Finanzen und Investitionen sowie Netto-Null-Abfall-Lebensstil im Schulungsgebäude der Vorstandsetage

Klimaschutz & Dekarbonisierung

Wir erfassen unsere Emissionen, reduzieren sie Schritt für Schritt und machen unsere Fortschritte transparent.

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Blumenwiese im Naturschutzgebiet

Biologische Vielfalt

Wir schützen die biologische Vielfalt, stärken Lebensräume und fördern die Artenvielfalt in unserer Region.

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Zwei Kollegen besprechen etwas am Tablet

Häufige Fragen

Antworten zu Klimazielen, Netto-Null sowie unserem Engagement für Biodiversität und Nachhaltigkeit.

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Klimamanagement und Treibhausgasbilanz

Die Transformation des Energiesystems ist eine langfristige Aufgabe. Deshalb erfassen wir die Treibhausgasemissionen unseres Unternehmens, analysieren deren Entwicklung und setzen Maßnahmen zur Verringerung von Emissionen um. Hier finden Sie Informationen zu unserem Klimaziel 2045, unserer Treibhausgasbilanz, unserem Transformationspfad. Wir stellen transparent dar, welche Maßnahmen wir bereits umgesetzt haben, woran wir aktuell arbeiten und welche Herausforderungen dabei bestehen.

Mehr zum Klimaziel 2045

Was wir veröffentlichen und warum?

Transparenz

Transparenz ist ein wichtiger Bestandteil unseres Klimamanagements. Deshalb veröffentlichen wir regelmäßig Informationen zu unseren Treibhausgasemissionen, Klimazielen und Maßnahmen.

Klimaziel

Unser Klimaziel 2045 und der zugrunde liegende Transformationspfad wurden vom TÜV Nord unabhängig auf Belegbarkeit, Transparenz und Vollständigkeit geprüft.

Dekabonisierungsstrategie

Mehr zum Thema „Netto Null“ bei EWR erfahren Sie in unserem Artikel zur Dekarbonisierungsstrategie. Dort finden Sie auch weiterführende Unterlagen und Datengrundlagen.

EWR-Treibhausgasbilanzen

Entwicklung seit 2019

Die veröffentlichten THG-Bilanzen zeigen die Emissionsentwicklung der EWR-Gruppe von 2019 bis 2025. Im Bilanzjahr 2025 lagen die bilanzierten Emissionen innerhalb der Bilanzgrenzen 44,76 % unter dem Basisjahr 2019.

THG-Bilanzen

Klimaziel 2045

Unser Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen innerhalb der veröffentlichten Bilanzgrenzen bis spätestens 2045 auf Netto-Null zu senken. Grundlage dafür bilden unsere aktuelle Treibhausgasbilanz und ein dokumentierter Transformationspfad.

Zum Fachdokument

Was bedeutet Netto‑Null für uns?

Emissionen reduzieren

Wir vermeiden und reduzieren Treibhausgasemissionen innerhalb der festgelegten Bilanzgrenzen so weit wie technisch und wirtschaftlich vertretbar. So senken wir unsere Emissionen Schritt für Schritt.

Restmengen beachten

Auch nach Umsetzung der aktuell geplanten Maßnahmen können nach heutigem Kenntnisstand Restemissionen verbleiben. Das betrifft Bereiche, für die derzeit keine praktikablen Alternativen verfügbar sind.

Annahmen regelmäßig prüfen

Die Annahmen zu verbleibenden Emissionen überprüfen wir regelmäßig und passen sie bei neuen Erkenntnissen an. So stellen wir sicher, dass unsere Bewertung nachvollziehbar und aktuell bleibt.

Wo wir ansetzen

Mit diesen Maßnahmen arbeiten wir daran, Treibhausgasemissionen schrittweise zu verringern:

Luftaufnahme von Windrädern im Sonnenuntergang
  • Weiterentwicklung und Modernisierung von Erzeugungsanlagen
  • Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden
  • Schrittweise Umstellung des Fuhrparks auf emissionsärmere Antriebe
  • Optimierung von Infrastruktur und technischen Anlagen
  • Berücksichtigung emissionsbezogener Kriterien bei Beschaffungsentscheidungen
  • Unterstützung von Kundinnen und Kunden bei der Verringerung energiebedingter Treibhausgasemissionen

Die Maßnahmen befinden sich in unterschiedlichen Planungs- und Umsetzungsphasen. Wir bewerten ihre Wirksamkeit regelmäßig.

Wie wir unseren Weg verfolgen

Zwei Personen analysieren Tabellen auf einem Klemmbrett

Fortschritte nachvollziehen

Wir erfassen die Entwicklung unserer Treibhausgasemissionen regelmäßig und werten die Ergebnisse aus. Dafür erstellen wir eine Treibhausgasbilanz nach dem GHG Protocol und vergleichen sie mit unserem Dekarbonisierungspfad. So überprüfen wir unsere Maßnahmen und passen sie bei Bedarf an.

Konzepte zur Reduzierung von CO2-Emissionen, globale Erwärmung und Klimawandel Energieeinsparung, nachhaltige Entwicklung, Tag der Erde. Langfristige Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Auswirkungen, keine giftigen Gase

Restemissionen prüfen

Nach aktuellem Stand können auch im Zieljahr 2045 geringe Restemissionen verbleiben. Ihre Höhe hängt unter anderem von technischen Entwicklungen, gesetzlichen Vorgaben und der Wirksamkeit geplanter Maßnahmen ab. Deshalb überprüfen wir unsere Annahmen regelmäßig und passen sie bei neuen Erkenntnissen an.

Eine Person wirft Münzen in ein Sparschwein und eine Glühbirne steht über einem Münzstapel auf dem Tisch

Langfristig investieren

Die Verringerung von Treibhausgasemissionen ist eine langfristige Aufgabe. Deshalb investieren wir in Infrastruktur, technische Anlagen und Energieversorgungslösungen. So verringern wir unsere Emissionen Schritt für Schritt und entwickeln gemeinsam mit Partnern das regionale Energiesystem weiter.

Warum wir uns mit Biodiversität beschäftigen

Flächen verantwortungsvoll nutzen

EWR betreibt technische Anlagen, Infrastruktur und Grundstücke in der Region. Auf unseren Flächen berücksichtigen wir Anforderungen an Betrieb, Sicherheit und Nutzung. Gleichzeitig prüfen wir, wo sich geeignete Flächen für Maßnahmen zur Förderung biologischer Vielfalt besonders eignen.

Biodiversität als Zukunftsthema

Klima, Böden, Wasser und biologische Vielfalt sind wichtige Grundlagen für viele gesellschaftliche und wirtschaftliche Aktivitäten. Auch Energieversorgung, Wasserwirtschaft und technische Infrastruktur sind auf funktionierende Ökosysteme angewiesen. Deshalb betrachten wir Biodiversität auch als Teil langfristiger Standort- und Infrastrukturentwicklung.

Naturnahe Flächen gestalten

Im Rahmen unserer naturnahen Flächengestaltung prüfen wir, wo sich auf geeigneten eigenen Flächen zusätzliche Maßnahmen umsetzen lassen. Bestehende Nutzungs- und Pflegekonzepte ergänzen wir durch naturnahe Gestaltungs- und Pflegemaßnahmen. So entwickeln und erhalten wir auf ausgewählten Flächen vielfältigere Lebensräume und Strukturen.

Maßnahmen ausbauen

Das Projekt entstand 2017 gemeinsam mit regionalen Naturschutzverbänden. Seitdem haben wir an acht Standorten Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, unter anderem in Worms und am Solarpark Osthofen. Die Flächen entwickeln wir gemeinsam mit fachlichen Partnern weiter und prüfen regelmäßig weitere geeignete Standorte.

Naturnahe Flächen brauchen naturnahe Pflege

Naturnahe Lebensräume entwickeln sich nicht allein durch die Gestaltung einer Fläche. Entscheidend ist auch ihre langfristige Pflege.

Mit den im Februar 2024 verabschiedeten Pflegegrundsätzen haben wir verbindliche Leitlinien für die naturnahe Bewirtschaftung von EWR-Grünflächen festgelegt. Sie regeln unter anderem den Umgang mit heimischen Pflanzenarten, den Schutz von Lebensstätten wildlebender Tiere sowie die Pflege von Wiesen und Gehölzflächen. Darüber hinaus enthalten sie Vorgaben für biodiversitätsorientierte Mahdkonzepte sowie zum Verzicht auf Insektizide und Pflanzenschutzmittel.

Die Pflegegrundsätze schaffen damit eine wichtige Grundlage für die langfristige Entwicklung naturnaher Strukturen auf unseren Flächen. Die vollständige Fassung steht hier zum Download bereit.

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in Mann steht im Naturschutzgebiet Konventstraße auf einer Leiter an einem Häuschen
Ein gefundener Steinkauz sitzt auf einer Hand vor einem Strommast
Gemeinsam nachhaltig

Vogel oder Nest gefunden?

Auf den Seiten des NABU finden Sie alle wichtigen Maßnahmen und Anlaufstellen, wie Sie schnell und richtig vorgehen.

Zu NABU

Häufig gestellte Fragen

Frage nicht beantwortet?

Ihr Thema ist nicht dabei? In unserem Hilfe-Center finden Sie weitere Informationen.

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Team Nachhaltigkeit

nachhaltigkeit@ewr.de

06241 848-1248

Marlene Pliszka, Eric Müller , Anja Vogt

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Titelbild Dosen stehen auf einer Waage
© Susanne Kambor/ UBA

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Titelbild Kind mit Windrad auf einer Blumenwiese

Marlene Pliszka

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