EWR-Aufsichtsrat verlängert Vorstandsverträge

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Laura Selzer

Der Aufsichtsrat der EWR AG hat in seiner Sitzung am 09. Januar 2026 die Verträge der Vorstandsmitglieder Stephan Wilhelm und Dieter Lagois um jeweils fünf Jahre verlängert. Die neuen Laufzeiten beginnen am 01. Januar 2027.

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15.01.2026

Dieter Lagois, Steffen Jung und Stephan Wilhelm bei der Vertragsunterzeichnung

Worms, 15.01.2026 – Der Aufsichtsrat der EWR AG hat in seiner Sitzung am 09. Januar 2026 die Verträge der Vorstandsmitglieder Stephan Wilhelm und Dieter Lagois um jeweils fünf Jahre verlängert. Die neuen Laufzeiten beginnen am 01. Januar 2027.

„EWR steht in einer Phase der größten strukturellen Veränderungen in der Energiewirtschaft seit Jahrzehnten. Umso wichtiger ist es, dass wir auf Kontinuität, klare Verantwortung und nachgewiesene Umsetzungskraft setzen“, sagt Steffen Jung, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Mit Stephan Wilhelm und Dieter Lagois hat EWR ein Vorstandsteam, das Transformation nicht nur beschreibt, sondern konsequent umsetzt: wirtschaftlich, technologisch und im Schulterschluss mit der Region.“

2025 war für EWR ein Jahr des Aufbruchs und der sichtbaren Wirkung. Ein Schwerpunkt lag dabei auf Entlastung und Fairness in einem weiterhin volatilen Energiemarkt: EWR senkte die Energiepreise, zahlreiche Kundinnen und Kunden profitierten von reduzierten Tarifen.

Ein strategischer Meilenstein war zudem die konsequente Weiterentwicklung von EWR ONE: Mit Deutschlands erstem Energiewendeshop wurde ein Angebot etabliert, das die Energiewende für Menschen greifbar, verständlich und umsetzbar macht. Von Photovoltaik und Speicher über Wärmepumpe, bis Elektromobilität verbindet EWR ONE Beratung, Produktkompetenz und regionale Umsetzung und übersetzt Energiepolitik in konkrete Lösungen im Alltag.

„Die Energiewende entscheidet sich vor Ort: in Haushalten, Betrieben und im Netz. Mit EWR ONE zeigen wir, wie Kundennähe, Servicequalität und technologische Zukunft zusammenwirken“, sagt Stephan Wilhelm, Sprecher des Vorstands. „Unser Anspruch ist klar: Wir machen die Energiewende für unsere Kunden, unsere Kommunen und somit für unsere Region einfach sowie bezahlbar.“

Die Vertragsverlängerung ist eine strategische Entscheidung in einer Zeit, in der Energieunternehmen gleichzeitig mehrere Großaufgaben bewältigen müssen: den Umbau des Energiesystems, den massiven Investitionsbedarf in Netze und Infrastruktur, neue regulatorische Anforderungen sowie steigende Erwartungen an digitale Services und Cyber-Sicherheit.

In diesem Umfeld zahlt sich Führungsqualität vor allem dann aus, wenn sie messbar handlungsfähig bleibt: strategisch klar, operativ konsequent und regional verankert. Genau dafür steht die Arbeit der beiden Vorstände.

„Wir erleben derzeit einen tiefgreifenden Wandel in der Energiewirtschaft. Für EWR bedeutet das, unsere Energieversorgung konsequent weiterzuentwickeln – mit dem Anspruch, sie auch künftig sicher und bezahlbar zu gestalten und schrittweise an den Anforderungen der Energiewende auszurichten. Deshalb modernisieren wir unsere Infrastruktur, bauen digitale Prozesse konsequent aus und nutzen neue Technologien gezielt, um Komplexität zu reduzieren und unseren Kundinnen und Kunden einen verlässlichen Service zu bieten. Unser Ziel ist es, die Energiezukunft der Region aktiv mitzugestalten und dauerhaft verlässlich zu ermöglichen. “, ergänzt Dieter Lagois, Vorstand der EWR AG.

Mit der Vertragsverlängerung schafft der Aufsichtsrat die Grundlage, um zentrale Zukunftsvorhaben konsequent weiterzuführen: den Ausbau von Netz und Speicherinfrastruktur, den Smart Meter Rollout, die konsequente Digitalisierung kundenrelevanter Prozesse sowie den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um Komplexität zu beherrschen, Effizienz zu steigern und Kundenservices weiter zu verbessern. Dabei setzen wir auf enge Zusammenarbeit mit den Kommunen in Rheinhessen und der Region, denn die Energiewende gelingt nur gemeinsam vor Ort.

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